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16 Tipps, um bares Geld zu sparen – Geldspartipps für den Alltag

Geldspartipps: Du möchtest bares Geld sparen, weißt aber nicht so recht wie? Wir haben in den letzten 2,5 Jahren einige Erfahrungen machen dürfen möchten sie an dieser Stelle mit dir teilen. Vielleicht ist da der ein oder andere Tipp dabei, der dir hilft, mehr Geld zu sparen. Los geht’s!


Inhaltsverzeichnis


1. Kaufe nicht aus Langweile, Frust oder schlechten Gefühlen.

Wie oft gehst du shoppen, weil du Langeweile hast, frustriert bist oder es dir nicht so gut geht (ich sag nur: Hormonmonster!)? Du fährst in die Stadt oder shoppst online, um dich abzulenken oder aufzuheitern. Du kaufst dir Dinge, die du glaubst toll zu finden, die danach aber oft in der Ecke versauern und nicht genutzt werden. Der Stapel an Dingen, die du gekauft hast und doch nicht nutzt, wächst. Dir mag es nach dem Shoppen vermeintlich besser gehen. Der Effekt hält aber oft nicht lange an – und das liebe Geld ist auch weg.

Wenn dich das Gefühl überkommt, etwas unbedingt haben zu wollen, dann schlaf ein, zwei Nächste drüber. Oft erübrigen sich diese unbedingt-haben-wollen-Gefühle von alleine.

2. Belohne dich nicht für jede Kleinigkeit.

Ganz typisch für Konsumfallen: Die Selbstbelohnung für Kleinigkeiten. Eigentlich sollten Belohnungen etwas besonderes sein und bleiben – genau wie bei den Kindern. Belohnen sollte man sich für außergewöhnliche Leistungen oder wenn man etwas ganz tolles geschafft hat, nicht aber für jede Kleinigkeit. Der Effekt der Belohnung geht dabei verloren und du gibst viel unnötiges Geld aus.

3. Kaufe nur das, was du brauchst.

Klingt nach einer blöden Floskel? Ist es nicht. Wir Menschen kaufen oft Dinge, die wir gar nicht brauchen oder mehrere Variationen des gleichen Produkts. Warum? Spar dir das und kaufe nur das, was du wirklich brauchst und auch nutzt.

4. Gehe nicht ohne Plan einkaufen.

Es ist hilfreich, einen wöchentlichen Essensplan (hier findest du von uns erstellte wöchentliche Essenspläne als Inspiration) und eine Einkaufsliste zu erstellen, damit du nur die Lebensmittel kaufst, die du auch benötigst. So vermeidest du Spontankäufe, die im Geschäft ja an jeder Ecke lauern. Neben dem Effekt, bares Geld zu sparen, vermeidest du auch Lebensmittelverschwendung.

5. Gehe niemals hungrig einkaufen.

Ich glaube, diesen Punkt kenn jeder. Wenn du hungrig einkaufst, kaufst du oft Lebensmittel, die du gar nicht brauchst und zudem noch viel mehr, als notwendig. Das kostet dich einerseits eine Menge an Geld, andererseits tust du der Umwelt nichts Gutes: Du verursachst mehr Müll und gehst die Gefahr ein, Lebensmittel zu verschwenden.

6. Gehe selten auswärts Essen und mache etwas Besonderes daraus.

Essen gehen sollte etwas Besondere sein und bleiben. Manchmal kann das, weil es einfach bequem und schön ist, zu viel werden. Essen gehen bedeutet auch, viel Geld auszugeben. Wenn du selbst kochst, anstatt Essen zu bestellen oder ins Restaurant zu gehen, sparst du viel Geld und Ressourcen. Und wenn du dir dann den Luxus gönnst, kannst du ihn viel besser genießen, weil es etwas Besonderes ist.

7. Laufe nicht jedem x-beliebigen Modetrend hinterher.

Die Modebranche ist schnelllebig und Kleidung billig. Nicht nur, dass Fastfashion oft unter unfairen Bedingungen produziert wird, sie enthält oft auch giftige Chemikalien und besteht aus Stoffen, die nicht unbedingt umwelt- und hautfreundlich sind.
Wie viele Kleidungsstücke hast du im Kleiderschrank liegen, die du gar nicht trägst? Und wie oft kaufst du dir neue Kleidung, weil du dich belohnen möchtest, es dir nicht so gut geht oder du etwas total schick findest?
Hier gibt es oft Einsparpotential. Kaufe Kleidung nur, wenn du sie benötigst und diese dann Fairtrade. Wenn du weniger Kleidung kaufst, kannst du das Geld gut in nachhaltige Kleidung investieren. Da du dann nur noch das kaufst, was du brauchst, sparst du hier bares Geld.


Kennst du schon meine Capsule Wardrobe?


8. Reduziere deine Kosmetik und Körperpflegeprodukte.

Auch wenn dir die Werbung etwas anderes suggerieren möchte: Du brauchst all die Produkte oft gar nicht. Was anderes ist es natürlich, wenn du medizinische Produkte nutzen musst. Es geht mir wirklich um die Produkte, die die Werbung als vermeintlich unabkömmlich verkauft. Es reichen Zahnpflegeprodukte, Seife für die Körperpflege, festes Shampoo (oder halt Seife) und für die Feuchtigkeit Sheabutter.
Die ganzen Kosmetikprodukte enthalten immer Zusatzstoffe, die der Haut nicht immer gut tun. Weniger ist mehr. Du wirst sehen, deine Haut wird sich erholen und weniger brauchen.

Auch bei der Kosmetik ist weniger mehr. Es reichen von jedem Produkt ein Teil, nicht 20 verschiedene. Zudem macht es auch Sinn, auf zertifizierte Naturkosmetik umzusteigen, damit du nicht so viele Zusatzstoffe auf deine Haut lässt. Auch hier lässt sich vieles einfach selbst machen.


Was ist der Unterschied zwischen festen Shampoo und Seife?
Hier findest du einige Anregungen, Körperpflegeprodukte selbst zu machen.


9. Reduziere auch deine Putzmittel.

Wie viele verschiedene Putzmittel hast du im Schrank stehen? Es ist etwas so, wie bei den Kosmetikprodukten: Die Werbung will uns davon überzeugen, dass wir dies und jenes Produkt für den Haushalt benötigen. Das ist Quatsch. Wir putzen seit langer Zeit mit einem selbstgemachten Orangenreiniger und selbstgemachten Toiletten-Tabs. Das funktioniert hervorragend. Und für hartnäckigeren Schmutz nehmen wir Natron, Essigessenz oder Zitronensäure, manchmal auch kombiniert.


Selbstgemachter Orangenreiniger
WC-Tabs selbermachen
Hartnäckige Seifenreste und Kalk entfernen


10. Kaufe keine Einwegprodukte.

Du kannst bares Geld sparen, wenn du auf Einwegprodukte verzichtest. Der Umwelt tust du damit auch einen großen Gefallen. Es müssen keine Einwegrasier sein, Frischhaltefolie oder Einweggeschirr benötigt kein Mensch. Es gibt so viele tolle Alternativen. Auch unterwegs kannst du Besteck und Teller von zu Hause mitnehmen, statt Einweggeschirr zu nutzen. In meinem Beitrag 45 Tipps um nachhaltiger zu leben, habe ich dir diesbezüglich einige Tipps zusammengefasst.


DIY Wachstücher – statt Frischhaltefolie
Rasierhobel – Freddy Erfahrungen


11. Verschenke Zeit statt Zeug oder mache das Geschenk selbst.

Wenn möglich, versuche gemeinsame Zeit zu verschenken, statt teurer Geschenke. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemeinsamen Radtour und anschließendem Picknick mit der besten Freundin? Oder gemeinsames Minigolf spielen, Theater- oder Kinobesuch? Oder du verschenkst etwas Selbstgemachtes? Da kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Solche Geschenke sind viel persönlicher, als etwas fertig gekauftes aus dem Geschäft, oder? Und übrigens: Du musst auch nicht bei jeder Gelegenheit etwas schenken.

12. Achte auf Qualität.

Wenn du dir etwas Neues kaufst, dann achte auf die Qualität. Du wirst zwar vielleicht erst etwas mehr ausgeben, dafür hast du aber länger Freude an dem Stück und kaufst nicht zwei oder drei Mal – was neben dem Geldbeutel auch die Umwelt freut.

12. Abonniere nicht so viele Streamingdienste.

Man wird auf dem Markt ja fast erschlagen, so viele verschiedene Streamingdienste gibt es. Auch hier macht es Sinn, sich auf weniger zu beschränken, anstatt alle zu abonnieren. Das kostet sowohl Geld, als auch wertolle Lebenszeit (die du vorm Bildschirm sitzt und dich berieseln lässt).

13. Vergleiche Preise.

Manchmal wirst du bestimmte Produkte woanders günstiger finden. Ein Vergleich lohnt sich da oft. Und kaufe, wenn möglich, Second Hand. Da bekommst du oft neuwertige oder sehr gut erhaltene Produkte für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises.

14. Kündige unnötige Versicherungen und Abos.

Überprüfe deine Versicherungen und Abos und behalte nur die, die du brauchst. Wenn du da einmal einen Grund reingebracht hast, schaffe dir keine neuen Versicherungen und Abos an.

15. Führe ein Haushaltsbuch.

Wir führen schon seit knapp 2 Jahren ein Haushaltsbuch. Dadurch kannst du dir einen Überblick über deine Kosten verschaffen, Einsparpotential deutlicher sehen und dir vor Augen führen, wofür du dein Geld wirklich ausgibst.


Fazit unserer Ziele 2018
Fazit unserer Ziele 2019
Beiträge zum minimalistischen Leben

16. Wasche weniger Wäsche.

Viele Kleidungsstücke müssen gar nicht so oft gewaschen werden. Wenn deine Kleidung nicht schmutzig ist, hänge sie einfach ans Fenster und lass sie auslüften, so kannst du sie länger tragen. Dein Kleidungsstück wird es dir danken! Weniger Waschen spart Wasser, Strom und Waschmittel und dadurch einiges an Geld.

Sooooo, dass sind unsere 16 Tipps für dich, wie du schnell Geld sparen kannst. Was hast du noch für Tipps? Vielleicht sind deine Ideen ja auch bei unsere 45 Tipps für ein nachhaltigeres Leben dabei? Schreib uns gerne deine Ideen und Tipps in die Kommentare unten.

Ganz lieben Gruß,
Jani

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Geldspartipps im Alltag
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