Eintopf einkochen Grundrezept
Kleingärtnern/Selbstversorgung Einwecken und haltbarmachen

Kartoffel-Möhren-Eintopf/Suppe einkochen – Grundrezept

Wir nehmen immer unser eigenes Mittagessen mit zur Schule und Arbeit. 🙂 Manchmal haben wir nach einem langen Tag aber auch keine Lust zu kochen, weshalb wir das Einkochen für uns entdeckt haben. Okay, zugegeben, nicht nur wegen der Faulheit, sondern auch, weil wir in diesem Jahr Gemüse selber anbauen wollen und dann natürlich auch so manches Gemüse haltbar machen müssen/wollen/können.

Wenn wir also einen Eintopf/Suppe kochen, bereiten wir immer mehr zu, so dass wir ein paar Portionen einkochen können. Jetzt ist es an der Zeit dir zu zeigen, wie wir einen Kartoffel-Möhren-Eintopf/Suppe einkochen. Geht ganz einfach, versprochen! 😉


Inhaltsverzeichnis


Zutaten

Wir kochen wieder mit simplen und wenigen Zutaten ein, um Keime fernzuhalten. Erst wenn wir den Eintopf essen, verfeinern wir ihn mit Butter/Margarine, Sahne etc. Milchprodukte gehören nämlich nicht eingekocht!

Du brauchst also Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, etwas Öl zum Anbraten, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe sowie Gewürze deiner Wahl. Und natürlich Gläser zum Einkochen. Wir nehmen hier alte Schraubgläser und verwenden sie weiter.

Anleitung

Koche sämtliche Gläser, in die du den Eintopf füllen willst, vorher aus. Wir machen das in unserem Einkochautomaten, damit geht das ziemlich leicht. Stelle die Gläser auf einem sauberen Handtuch zur Seite. Du kannst die Gläser am besten auskochen, während du das Gemüse zubereitest und kochst, so sparst du Zeit.

Wasche und schneide das Gemüse. Brate die Zwiebel in etwas Öl glasig an und gebe anschließend die Kartoffeln, Möhren und Frühlingszwiebeln sowie die Gewürze hinzu. Fülle den Topf mit Wasser, bis das Gemüse mit Wasser bedeckt ist und koche den Inhalt so lange, bis das Gemüse gar ist.

Eintopf einkochen

Um den Eintopf wirklich lange haltbar zu machen, muss dieser eingekocht werden. Hierfür gibst du den heißen Eintopf in die zuvor ausgekochten Gläser. Achte darauf, dass sämtliches Gemüse mit der Flüssigkeit abgedeckt ist. Wenn der Glasrand dreckig wird, musst du ihn unbedingt mit einem sauberen Tuch säubern. Verschließe die Gläser.

Stapel die Gläser im Einkochautomaten. Wenn du einen herkömmlichen Topf benutzt, musst du darauf achten, dass sich die Gläser nicht berühren – Vorsicht Glasbruch!

Gebe in den Einkochautomaten so viel Wasser, dass die obersten Gläser zu 3/4 mit Wasser bedeckt sind.

Koche die Gläser 90 Minuten bei 100 Grad. Erst wenn die Temperatur erreicht ist, läuft die Zeit!

Sobald die Zeit abgelaufen ist, nimmst du die Gläser aus dem heißen Wasser und stellst sie zur Seite zum Abkühlen. Du wirst nach einiger Zeit nach und nach ein Ploppen hören. Die Deckel ziehen sich nach innen. Wenn du das Geräusch hörst, ist ein Vakuum entstanden und die Keime sind abgetötet. Sollte sich der Deckel nicht an innen ziehen, ist kein Vakuum entstanden und der Inhalt nicht lange haltbar.

Das war’s auch schon. Wirklich einfach, oder? Wenn wir dann den Kartoffel-Möhren-Eintopf essen wollen, geben wir ihn einfach in einen Topf, kochen ihn auf und verfeinern ihn mit allerlei leckeren Zutaten. 🙂

Lieben Gruß,
Freddy

suppe einkochen Pinterest
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2 Kommentare

  1. Marion says:

    Ich trage mich gerade mit dem Gedanken, ebenfalls das Einkochen anzufangen.
    Mich schreckt noch etwas der Energiebedarf ab. Könntet ihr mir als Anfänger sagen, was mehr Energie kostet: Das Einkochen und hinterher im Regal lagern oder das Einfrieren und Eingefroren-Lassen? Ich habe nur das TK-Fach im Kühlschrank und keine eigene Tiefkühltruhe.
    Bisher habe ich meine Suppen alle als “Konzentrat” eingefroren (Gemüsebrei mit extrem viel Gewürzen in kleinen Pesto-Gläsern) und sie dann den Vormittag über auftauen lassen udn später im Büro mit kochendem Wasser ergänzt. So muss ich kein unnötiges Wasser einfrieren.

    1. Freddy says:

      Hallo Marion,
      genau gemessen haben wir den Strombedarf nicht. Es kommt vermutlich auch darauf an, wieviel du einkochen möchtest. Wir kochen immer geplant ein, so wie letztens 30 Gläser Rotkohl. Da haben wir den ganzen Tag in der Küche gestanden. Die Gläser wurden abgekocht, der Rotkohl auf dem Herd zubereitet und später im Einkochtopf eingekocht.
      Bei der Menge stellt sich uns die Frage mit dem Einfrieren nicht, weil das bei uns auch nicht passen würde – wir haben da gar nicht so viel Platz, weil unser Gefrierfach klein ist und wir keine Gefriertruhe besitzen.

      Was wir gemerkt haben ist, dass man mit dem Einkochen flexibler ist, weil das Essen ja nicht erst noch auftauen muss. Ich glaube – das ist aber nicht von uns gemessen – dass ein volles Gefrierfach bzw. eine Gefriertruhe mehr Strom frisst, als das Einkochen. Wir haben uns ein Regal aus alten Steinen und Bretter gebaut, wo wir all unsere vielen Gläser aufbewahren.

      Liebe Grüße
      Frederik

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