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Kleingärtnern/Selbstversorgung Anbauen und ernten

Tagebucheintrag #7: Der Kleingarten im Juli

Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig Arbeit uns der Kleingarten macht. Wir haben mit wesentlich mehr Aufwand gerechnet. Aber bislang haben wir, bis auf das wunderbare Ernten, kaum etwas zu tun. Da war die Vorzucht im Februar und März schon aufwendiger. 😉

Es kommen immer mehr Schmetterlinge, Bienen und Hummeln in unseren Garten. Wir freuen uns über jede Einzelne!

Wir haben uns dazu entschieden, im Herbst noch zwei weitere Hochbeete zu bauen. Dadurch erhalten wir nochmal zwei Quadratmeter mehr an Anbaufläche. Das wird bestimmt richtig gut aussehen!


Inhaltsverzeichnis


Vorzucht

Jetzt beginnt langsam die Zeit, das Wintergemüse zu säen. Da unsere gesamte Fläche noch mit Sommergemüse bepflanzt ist, pflanzen wir das Wintergemüse in gesammelten Plastiktöpfen und setzen sie dann ins Beet, wenn Platz dafür da ist.

Direktsaat

Wie immer haben wir Rucola und Salat (Lollo Bionda, Kopfsalat und Endivien – letzterer ist der erste Wintersalat) sowie nochmal etwas Rote Bete nachgesät, zudem Zwiebeln, Kohlrabi, zwei Gurkenpflanzen und Mangold. Mangold pflanzen wir jetzt erstmalig an, obwohl das natürlich schon viel früher von der Pflanzzeit her ginge. Allerdings hatten wir schlicht und ergreifend keinen Platz. 😉

Wachstum und Ernte

Es ist total schön zu sehen, wie das Gemüse ohne großes Zutun wächst und gedeiht. Zudem schmeckt es soooooo gut!

Ernten konnten wir in diesem Monat weiterhin Möhren, Rote Bete, Gurken und Snackgurken, viele Tomaten, Kapuzinerkresse und viel Salat. Die Zwiebeln, die wir im Frühjahr gesät haben, müssten auch bald erntereif sein.

Hier haben wir mal wieder ein paar Auszüge:

Tomaten im Juli

Unsere Red Currant Tomaten, also die Johannisbeertomaten, wachsen wie verrückt. Die ersten Tomätchen sind schon seit Ende Juni/Anfang Juli rot und essbar. Sie schmecken so unfassbar gut. Die musst du auch mal probieren. Man kann sie wunderbar als Ampel aufhängen, da sie wild wächst. Aber auch die Buschtomate trägt gut an Früchten und reift langsam zur genießbaren roten Tomaten heran.

Wir können täglich Tomaten ernten! Ehrlicherweise haben wir mit viel weniger Ertrag gerechnet und vorher überlegt, dass wir im nächsten Jahr mehr Tomatenpflanzen brauchen. Aber bislang scheint dem doch nicht so zu sein.

Hier ein paar Fotos unserer Tomatenpflanzen.

Gurken im Juli

Snack-Gurken ernten wir bereis seit dem letzten Monat. Wir können dir nur ans Herz legen, Snack-Gurken anzubauen. Die Gurken sind recht schnell gewachsen, zu ernten und schmecken super lecker. Die Pflanze ist sehr ertragreich.

Leider mussten wir nach sämtlichen Bemühungen alle Salatgurken „Tanja“ entfernen, aber dazu weiter unten mehr. Wir haben noch drei Salatgurken nach gesät, die ordentlich wachsen. Ob sie aber noch Gurken tragen werden, ist fraglich.

Kapuzinerkresse im Juli

Das die Kapuzinerkresse so extrem wächst, haben wir nicht erwartet. Auf der Verpackung stand ein Pflanzabstand von 30 cm…. Wir haben zwei Pflanzen im Frühjahr an zwei unterschiedlichen Plätzen ins Hochbeet gesetzt, die von Tag zu Tag mehr explorieren. Die eine Pflanze habe ich mittlerweile zum Zaun hingeführt, sie dient jetzt als Sichtschutz. Die andere Pflanze wächst stark zu den Nachbarn rüber – was sie aber Gott sie Dank nicht stört. Die Bienen und Hummeln lieben die Kapuzinerkresse! Im nächsten Jahr pflanzen wir sie direkt als Zaunsichtschutz. 🙂

Wir lieben es, sie wild wachsen zu lassen.

Grünkohl im Juli

Hier sieht du eine unserer acht Grünkohlpflanzen. Drei sind im schon seit Mai im Beet, fünf weitere wachsen in Blumentöpfen und werden dann, wenn Platz in den Hochbeeten ist, umgepflanzt.

gruenkohl juli

Rote Bete im Juli

Wir konnten in diesem Monat schon einige Gläser an Rote Bete einkochen. Wir haben noch einige große, bald erntereife Rote Bete im Beet, zudem haben wir Anfang des Monats noch Rote Bete nachgesät. Mal sehen, ob die noch was werden.

rote bete juli

Zwiebeln und Paprika im Juli sowie weitere Impressionen

Wir haben Zwiebeln gefunden, die – je nach gewünschter Größe – nach etwa 5 bis 6 Wochen fertig sind. Die haben wir direkt nochmal gesät, da wir sonst nur Zwiebeln hatten, die ewig brauchen.

Fails / Erfahrungen

Gurken

Wir haben in den letzten zwei Monaten sehr darum gekämpft, unsere Gurken zu retten. Sie waren von Mehltau befallen. Wir haben das bei zwei Gurkenpflanzen für einige Zeit in den Griff bekommen, dann aber gingen sie nach und nach kaputt. Um die dritte Pflanze zu retten, haben wir die beiden Pflanzen schlussendlich entfernt, da sie auch nicht mehr wuchsen und die Blätter vertrockneten. Die dritte Pflanze wuchs erst noch weiter, wir besprühten sie weiter regelmäßig mit einem Gemisch aus Wasser, Backpulver und Seife ein. Aber leider ging auch sie ein.

Wachstum von Snackgurken fördern

Unsere Snackgurken wachsen an einem selbstgebauten Rankgitter hoch. Um das Wachstum der Früchte zu fördern, entfernt man alle Blätter unter der nächsten wachsenden Gurke. Zurück bleibt ein Stängel, den man spiralförmig auf dem Boden auslegen kann. Der Rest der Pflanze wird wieder am Rankgitter befestigt und kann sich so voll auf die vorhandenen Gurken konzentrieren.

Das wars für diesen Monat. Wir freuen uns schon auf den August, in dem wahrscheinlich mehr und mehr Platz in den Beeten frei wird und nach und nach Wintergemüse gesät wird. Wichtig ist nämlich, dass die Erde immer bepflanzt ist, damit die Tierchen gut was zu tun haben.

Liebe Grüße,
Jani & Freddy

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Hey Jani und Freddy,
    wie schön ihr es habt. Ich hab heute euren Blog gefunden, ganz toll 🙂 Ich sende euch liebe Grüße aus Münster

    Juli Erdbeerqueen

    1. Jani
      says:

      Hallo Juli,

      danke für deinen Kommentar. Wie schön, eine Münsteranerin :-))) Viele liebe Grüße zurück!

      Liebe Grüße,
      Jani

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