Badezusatz selbermachen
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DIY Badezusatz selbermachen: Badepralinen

Wir wollen unseren Badezusatz selbermachen. Lange haben wir getüftelt und ausprobiert und jetzt ist es endlich soweit. Wir können dir unser Rezept für selbstgemachte Badepralinen vorstellen. Wir mussten damit etwas warten, da unsere Familie und Freunde hier mitlesen und wir die Weihnachtsüberraschung nicht verderben wollten, schließlich war es ein Weihnachtsgeschenk von uns für sie. Wir haben sie mit ganz viel Liebe gemacht.


Inhaltsverzeichnis


Ergiebigkeit

Eine Badepraline reicht für ein Vollbad, oft sogar eine halbe Baderaline. Diese Badepralinen sind sehr ergiebig!
Sie löst sich langsam auf und macht das Wasser ölig. Schon während des Badens legt sich ein angenehmer öliger Film auf die Haut, der sie samtig weich macht. Nach dem Baden zieht der Ölfilm recht schnell ein. Sollte es dir zu viel sein, kannst du das Öl vorsichtig abtupfen. Die Haut fühlt sich einfach nur toll an, samtig weich und ist gut gepflegt. Die ganzen trockenen Stellen sind weg. Wir sind nach dem Baden immer ganz verliebt in unsere Haut. Was anderes kommt uns nicht mehr ins Haus!

Wir hatten in unserer ersten Version Lavendelblüten mit eingearbeitet. Allerdings empfinden wir sie als störend, zudem sehen sie aus wie tote Fliegen. 🙂 In unsere Badepralinen bekommen außer die Öle keine weitere Zutaten. Wenn du das allerdings magst, kannst du sie gerne mit einarbeiten. Wir wollten es dir nur vorab sagen. 😉

Die Inhaltsstoffe

Es sind nur drei Grundzutaten notwendig: Kokosöl, Kakaobutter und Sheabutter.
Du kannst aber auch die Sheabutter weglassen, wenn es dir zu viel wird. Zusätzlich kannst du ein paar Tropfen ätherischer Öle verwenden.

Badezusatz selbermachen: Kokosöl

Kokosöl besitzt eine antibakterielle Wirkung, ist reich an Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen. Sie wirken aktiv gegen Falten, Pickel, Akne und gereizte Haut.

Badezusatz selbermachen: Kakaobutter

Kakaobutter ist durch seine reichhaltigen Lipide ein Fettlieferant, reichhaltig an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren. Die Haut wird cremig gepflegt, aber nicht überpflegt und gewinnt an Elastizität.

Badezusatz selbermachen: Sheabutter

Sheabutter ist ebenfalls ein wertvoller Feuchtigkeitsspender und sehr allergenarm. Mit 11 % besitzt sie unter den Pflanzenfetten den höchsten Anteil an unverseifbaren Bestandteilen, weshalb sie sich zur Pflege aller Hauttypen eignet. Genau wie die Kakaobutter enthält sie eine Menge an Vitaminen und Mineralstoffen: Triterpenen, Triterpenenalkoholen, Stearinsäure, Linolensäure, Palmitinsäure, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine E, Beta-Carotin, Allantoin. Sheabutter legt sich wie ein sanfter Film auf die Haut und schützt sie so vor äußeren Einflüssen und wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung. Außerdem soll sie bei Gelenkschmerzen positiv wirken.

Aufbewahrung

Wir bewahren sie in alten Gläsern auf, um diese wieder zu verwerten. Diese müssen zuvor gründlich sterilisiert werden. Jede Verunreinigung kostet wertvolle Haltbarkeit, da ja keine Konservierungsstoffe mit in die Badepralinen kommen. Dazu haben wir die Gläser und Deckel 30 Minuten lang in einem Topf abgekocht.
Anschließend legten wir sie auf ein trockenes und sauberes Küchentuch, das wir vorher mit etwas Desinfektionsmittel besprüht haben. Sicher ist sicher.

Eine Grundregel besagt, dass die Badepralinen so lange haltbar sind, wie die am kürzesten haltbare Zutat in ihnen. Schau auf die Verpackungen deiner Zutaten: Wenn beispielsweise die Kakaobutter noch 6 Monate, die Sheabutter noch 4 Monate und das Kokosöl noch einen Monat haltbar ist, so sind die Badepralinen noch einen Monat haltbar.

Zutaten

50 Gr. Sheabutter
50 Gr. Kokosöl
50 Gr. Kakaobutter
optional: 10 Tropfen ätherisches Öl (dass Öl, dass du am liebsten magst)
optional: Lavendelblüten (die sehen im Badewasser aus wie tote Fliegen. Muss man mögen. Oder nicht. 😉  Unsere Badeperlen machen wir immer ohne Lavendelblüten.)

Zusätzlich brauchst du eine Pralinenform.
Die Menge reicht für eine Pralinenform mit 16  Feldern.

Zubereitung

Wenn du Lavendelblüten oder andere Blüten nutzen möchtest, füllst du diese als erstes zu 1/3 in die Pralinenform.
Alle anderen Zutaten lässt du in einem Wasserbad sanft schmelzen. Sobald alles geschmolzen ist, kannst du, wenn du möchtest, dein gewünschtes ätherisches Öl hinzu. Anschließend füllst du die Mischung nach und nach vorsichtig in die Pralinenform.

Über Nacht muss die Form abgekühlt und die Badepralinen fest werden.

Wenn die Badepralinen fest sind, kannst du sie in ein Glas zur Aufbewahrung geben.

Ein wichtiger Hinweis

Oft reicht eine halbe Badepraline. Nach dem Bad sollest du die Wanne unbedingt mit heißem Wasser nachspülen, da sonst durch das Fett ein gelber Glibber in der Badewanne bleibt!

Viel Spaß beim Verschenken und im Bad genießen. Weiter DIY-Ideen findest du hier.

Lieben Gruß,
Jani & Freddy

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Badepralinen selber machen
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